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Nach wie vor verursacht Wirtschaftskriminalität bei Konzernen und mittelständische Unternehmen hohe Kosten. Die dadurch verursachten Schäden gehen schnell in die Millionenhöhe. Wir beraten Unternemen zu diesem Thema umfassend. Im Falle eines konkreten Verdachts auf wirtschaftskriminelle Handlungen, können wir Sie bei der Aufklärung und Bekämpfung unterstützen.

Oft kann in Fällen aus dem Bereich der Wirtschaftskriminalität die Schadenssumme nur sehr schwer bestimmt werden. Dies liegt vor allem daran, dass im Normalfall nur der direkte Schaden der durch die wirtschaftskriminelle Handlung selbst entstanden ist, genau beziffert werden kann. Langfristige Schäden, die z.B. durch Reputationsverlust oder dem Einbüßen eines Wettbewerbsvorteils entstehen, sind sehr schwer abschätzbar und lassen sich kaum in einem genauen Euro Betrag quantifizieren. Hier können Werte bestenfalls grob geschätzt werden. Aus diesem Grund tauchen diese Schadenswerte auch in keiner Statistik auf. Mittlerweile sind fast zwei Drittel aller deutschen Großunternehmen in den letzten Jahren Opfer von wirtschaftskriminellen Handlungen durch Mitarbeiter oder Dritte geworden. Die Sicherheitslage ist trotz Compliance Richtlinien in vielen Unternehmen häufig nur unzureichend geregelt. Mit Analysen, Gutachten und individuell ausgearbeiteten Sicherheitskonzepten unterstützen wir Unternehmen bei der Eindämmung von Risiken im Bereich der Wirtschaftskriminalität. Zur Ermittlungsarbeit unserer Wirtschaftsdetetkive gehört auch die Überprüfung von Geschäftspartnern und Tochtergesellschaften im In- und Ausland. Als international agierende Wirtschaftsdetektei sind unsere Ermittler mit den landesspezifischen Gepflogenheiten vertraut und können daher besonders effizient vor Ort ermitteln. Die Hinzuziehung von externen neutralen Ermittlern hat sich als besonders effektives Mittel erwiesen, um festgefahrene Strukturen aufzubrechen und letztendlich die wahren Wirtschaftsstraftäter zu identifizieren. Nach der Rechtsauffassung vieler Gerichte haften Unternehmen für die wirtschaftskriminellen Handlungen ihrer Mitarbeiter. Die Unternehmensführung steht daher gegenüber ihren Eigentümern und Aktionären in der Pflicht geeignete Kontroll- und Präventionsmaßnahmen zu treffen, um das Unternehmen bestmöglich vor wirtschaftskriminellen Handlungen zu schützen.

 

Detektive ermitteln bei Wirtschaftskriminalität

 

Studie zum Thema Wirtschaftskriminalität zeigt, dass der Feind oft im Inneren des Unternehmens zu finden ist.

Die Gefahr der Wirtschaftskriminalität wird von den Verantwortlichen mittelständischer Unternehmen nicht selten unterschätzt. Nach einer großangelegten Studie (befragt wurden 300 mittelständische Unternehmen und 32 Großunternehmen) der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG sind vier von fünf der befragten Unternehmen mit den eigenen Präventions- und Aufdeckungsmaßnahmen zufrieden. Dieses verzerrte Wahrnehmungsbild kostet viele Firmen im Durchschnitt mehrere hunderttausend Euro jährlich. Der Studie zufolge schätzen Großunternehmen das Risiko Opfer wirtschaftskrimineller Handlungen zu werden durchaus realistischer ein. In 2011 wurde nach offiziellen Zahlen der in Deutschland durch Wirtschaftskriminalität verursachte Schaden mit 4 Milliarden Euro bewertet. Laut Studie sind die größten Gefahrenquellen für den Mittelstand Diebstahl, Unterschlagung, Betrug und Untreue. In rund jedem zweiten Fall von Wirtschaftskriminalität stammt der Täter (Mitarbeiter) aus den eigenen Reihen. Viele dieser Fälle werden nur durch Zufall oder überaubt nicht entdeckt.

 

Während die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) pro Jahr nur rund 100.000 Wirtschaftsstraftaten mit einem Gesamtschaden von ca. 4 Milliarden Euro ausweist, liegt die Dunkelziffer um ein Vielfaches höher. Die Diskrepanz zum tatsächlichen Volumen kommt vor allem dadurch zustande, dass viele Unternehmen von einer Anzeige absehen und so nur die Spitze des Eisbergs in den offiziellen Zahlen auftaucht. Dir Wirtschaftsprüfer von KMPG haben auf Grundlage einer groß angelegten Studie / Umfrage ermittelt, dass es bundesweit pro Jahr ca. 675.000 Fälle mit wirtschaftskriminellen Hintergrund gibt. Der daraus resultierende Schaden liegt bei ca. 20 Milliarden Euro. Wenn man bedenkt, dass Unternehmen für die Körperschaftsteuer in 2011 lediglich rund 16 Milliarden Euro aufwenden mussten, wird schnell klar, wie gravierend das Problem mit Wirtschaftskriminalität für Unternehmen tatsächlich ist.

 

Wirtschaftswissenschaftler prognostiziert: Korruption kostet die deutsche Wirtschaft in 2012 rund 250 Milliarden Euro

Nach Berechnungen des renommierten Wirtschaftswissenschaftlers Prof. Friedrich Schneider von der Johannes-Kepler-Universität in Linz wird der deutschen Wirtschaft im laufenden Jahr trotz relativ guter Wirtschaftslage aufgrund von Korruption, allen voran wegen Bestechungen und Vorteilsannahme, ein Schaden von ca. 250 Milliarden Euro zugefügt.
http://www.welt.de/wirtschaft/article13924503/Korruption-kostet-Deutschland-250-Milliarden-Euro.html
 

Der Anteil an Delikten aus dem Bereich Wirtschaftskriminalität für das Kalenderjahr 2009 in Deutschland lässt sich wie folgt darstellen: Vermögensdelikte wie Betrug und Untreue machen 41 Prozent aus, dicht gefolgt von Wettbewerbsdelikten mit 39 Prozent. Schäden, die durch Korruption entstehen, machen 13 Prozent aus, Bilanzmanipulationen 4 Prozent und Geldwäsche 3 Prozent. Permanente Kontroll- und Präventionmaßnahmen sind das einzig wirksame Mittel um dem zu begegnen. Viele namhafte Unternehmen arbeiten breits mit unserer Detektei zusammen. Gerne überzeugen wir Sie von unserer Leistungsfähigkeit und bieten Ihnen deshalb ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch an.

 

Von Wirtschaftskriminalität spricht man, wenn eine Straftat mit wirtschaftlichen Hintergrund vorliegt. Der Straftäter kann bei seinen kriminellen Handlungen Unternehmen, Organisationen, Privatpersonen oder den Staat schädigen. Im Kern geht es dem Wirtschaftsstraftäter darum sich auf Kosten von anderen zu bereichern. Nach der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für 2010 beträgt die Schadenssumme aus allen 102.813 registrierten Fällen im Bereich der Wirtschaftskriminalität 4,66 Milliarden EUR. Die Dunkelziffer wird von Experten jedoch um ein Vielfaches höher geschätzt.
Bundeskriminalamt - Lagebild Wirtschaftskriminalität

 

Weitere Quellen zum Thema Wirtschaftskriminalität finden Sie hier:

Aktuelle Fälle aus dem Bereich Wirtschaftskriminalität
Quelle SPIEGEL ONLINE WIRTSCHAFT

Wirtschaftskriminalität aktuelle News und Informationen
Quelle t-online.de/business

Eigenschaften des typischen Wirtschaftsstraftäter in der Schweiz
Studie KPMG (Betrugsermittlungsdaten 2013 - 2015)
Quelle moneycab.com - 07.06.2016

Veruntreuung, Korruption von bis zu 4 Milliarden USD Anlagegelder aus Staatsfonds Malaysia (1MDB)
Quelle n-tv - 30.01.2016

Haftstrafen für Angeklagte wegen Korruption beim Ausbau des Frankfurter Flughafens
Quelle Freie Presse - 24.11.2015

Rheinmetall gesteht Bestechung für Rüstungsgeschäft mit Griechenland - Bußgeldbescheid 37 Millionen Euro
Quelle Süddeutsche.de - 10.12.2014

Gefängnisstrafe gegen Michael Rook den Ex Deutschland-Chef von Media Markt rechtskräftig. BGH bestätigt weitesgehend das Urteil von der Wirtschaftsstrafkammer des Augsburger Gerichts. Haftstrafe beträgt fünf Jahre und drei Monate.
Quelle n-tv.de 10.03.2014

120 Milliarden Euro beträgt der duch Korruption verursachte Schaden pro Jahr in den EU-Mitgliedsländern
Quelle Bericht EU-Kommission - Spiegel Online 03.02.2014

Diebstahl durch Mitarbeiter bei HP in Böblingen - Täter zu 4 Jahre Haft verurteilt
Quelle DIE WELT 03.03.12

Ex-Media-Markt-Deutschlandchef Michael Rook in Schmiergeldaffäre zu 5 Jahre und 9 Monate Haft verurteilt
Quelle n-tv 21.12.2012

Mitarbeiter häufig die unterschätzten Straftäter
Quelle Stuttgarter Zeitung 28.11.2012

Evonik wird bei seinem Engagement in China von Joint Venture Partner betrogen. Interne Revision deckt Schmiergeldzahlungen, Bilanzmanipulationen und Betrug auf. Der vorläufige Schaden wird auf 25 Millionen Euro geschätzt.
Quelle Handelsblatt 17.04.2012

Kriminelle Banden / Netzwerke aus dem Balkan verantwortlich für Lager- und Frachtdiebstahl im großen Stile
Quelle ZEIT 12.10.2011

Die Wirtschaftskriminalität hat in Deutschland wieder einmal deutlich zugenommen. Die Wirtschaftsstraftäter werden dabei immer kreativer.
Quelle Frankfurter Rundschau 08.09.2011

Aktuelle Studie belegt Wirtschaftskriminelle sind oft im eigenen Unternehmen zu finden. Meistens handelt es sich um männliche Mitarbeiter in Führungspositionen mit mehrjähriger Betriebszugehörigkeit.
Quelle n-tv 24.08.2011

Studie Industriespionage - Datenklau in Deutschland Panikmache oder reale Gefahr?
Quelle FOCUS Online 16.05.2011

Liste Länder-Korruptionsindex 2010
Quelle Transparency International 2010

China reagiert auf die steigende Wirtschaftskriminalität mit strengeren Gesetzen
Quelle German.CHINA.ORG.CN / 09.09.2010

Sprunghafter Anstieg von Wirtschaftskriminalität in Deutschland Mittelständische Unternehmen besonders oft betroffen
Quelle Computerwoche 13.01.2010

Wirtschaftskriminalität im Aufwind
Quelle n-tv.de 22.10.2009

In der Krise steigt die Wirtschaftskriminalität
Quelle WirtschaftsWoche 08.10.2009

Nach Ansicht der Bundesregierung müssen sich Unternehmen besser vor Wirtschaftskriminalität schützen
Quelle Die Bundesregierung Online Nr. 075 10/2009

Jahr für Jahr Milliardenschäden durch wirtschaftskriminelle Handlungen
Quelle FOCUS-MONEY 15.10.2007

 

 
Geldwäsche ist zweifelsfrei eng mit Wirtschaftskriminaliät und organisierter Kriminalität verbunden.
 
Laut der Antikorruptionsorganisation Transparency International setzen Unternehmen aus Russland und China im Ausland vermehrt auf die Bestechungsmethode um Aufträge zu akquirieren. Analysen von 19 Wirtschaftsbereichen haben gezeigt, dass Bestechungen vor allem im Bauwesen insbesondere bei der Vergabe von staatlichen Bauaufträgen häufig vorkommen. Korrupte Systeme und deren Elite können sich dadurch weiter stabilisieren. Als wirksames Gegenmittel können letztlich nur strenge Anti-Geldwäschegesetze helfen. Die Ausweitung der Implementierung des internationalen Standards für Geldwäschebekämpfung in immer mehr Ländern wäre wünschenswert. Die OECD und EU-Kommission attestiert sogar Deutschland eklatante Lücken bei der Umsetzung der internationalen Standards der Geldwäschebekämpfung. So entziehen sich z.B. Spielbanken, Immobiliengeschäfte, Edelstein- und Edelmetallhandel usw. jeglicher staatlicher Überwachung oder Kontrolle. Laut OECD werden in Deutschland jährlich zwischen 43 und 57 Mrd. Euro Schwarzgeld gewaschen. In 2011 wurden bundesweit lediglich 170 Millionen Euro Schwarzgeld sichergestellt, in Italien hingegen immerhin 1,2 Milliarden Euro.